Islamwoche 2011

Auch im Jahr 2011 konnte die Islamwoche unter Schirmherschaft des Beauftragten für Integration und Migration des Berliner Senats, Herrn Günter Piening, die zahlreichen Besucher durch ein abwechslungsreiches Programm begeistern.

Neben Vertretern aus der  muslimischen Community, haben  auch zahlreiche Akteure aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Kultur und den Medien aktiv bei der Islamwoche mitgewirkt. Jeder Tag der Islamwoche hatte einen anderen Schwerpunkt, u.a. Islamfeindschaft, Wirtschaft, Ökologie, Alltag und Jugend. 

Ausführliche informationen finden Sie unter: 

http://islamwoche-berlin.de/?page_id=1

Islamwoche 2008

Aus der Islamischen Zeitung vom 26.02.2008:

Vertrauter als gedacht

(iz). Der Raum war gefüllt mit Menschen. Sie folgten Quranrezi­ta­tionen, Vereinsvorstellungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen oder künstlerischen Highlights auf der Bühne. Unter ihnen waren Muslime und Nichtmuslime, und alle kamen zwischen dem 6. und 10. Februar zur 12. von der Initiative Berliner Muslime (IBMus) organisierten Islamwoche, um sich über den Islam und die Muslime hier und heute zu informieren.

IGMG-Generalsekretär Oguz Ücüncü berichtete aus dem Leben der Muslime, das von 1001 Mythos umgeben ist. Er erzählte von seinem Bruder, der sein Auto aufräumte. Er war erstaunt, als Polizisten auf ihn zukamen. „Jemand hat uns angerufen und sagte uns, hier vor der Tür sei ein Osama bin Laden“. Er lachte nur, aber: „Bleibt uns da nicht auch irgendwie das Lachen im Halse stecken?“, fragt Ücüncü das Publikum. Viele nicken, und er fährt fort. „Wir geben doch nicht Nachhilfe in Englisch, um die Weltherrschaft zu erlangen, sondern weil wir so schlecht in der Schule sind.“

Das wussten auch Berlins Innensenator Ehrhart Körting und der Integrationsbeauftragte des Landes Berlin, Günter Piening, die zusammen mit Ücüncü, sowie den Islamwissenschaftlern Riem Spielhaus und Amir Zaidan diskutierten, wie loyal Muslime zur deutschen Gesellschaft stünden. Körting meinte, dass alle in Berlin Lebenden auch BerlinerInnen seien. Wichtig sei , dass sich sowohl Gesellschaft als auch Religion für Neues öffneten. Die Islamkonferenz wurde hier als historischer Moment genannt, denn sie symbolisiere eine Öffnung auf beiden Seiten. Da sind die Berliner mit der jährlich stattfindenden Islamwoche auch ein Vorbild für andere Regionen Deutschlands.

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