Inssan Festival

Über 5.000 zufriedene Besucher. Das ist das Ergebnis des ersten großen muslimischen Spektakels in deutscher Sprache in Berlin.

Berichte in den Medien

Wichtiger als Zahlen sind andere Resultate: Ein Tag voller Frieden, in entspannter Stimmung - Frauen, Männer, Kinder, Familien, alle miteinander. Für die Identitäts-stiftung von Muslimen in zweiter und dritter Generation hat dieses Fest einen enormen Beitrag geleistet. Vielen hat die Schönheit ihrer orientalischen Kultur ein neues Selbstbewusstsein gegeben. Sie sind Muslime und deutsch. Es hat sich gezeigt: es geht Beides.
Der Schwerpunkt des Tages war das siebenstündige Bühnenprogramm, welches für Unterhaltung und andachtsvolle Stimmung sorgte. Eröffnet wurde der Tag durch die wunderbare Koranrezitation. Es folgte ein buntgemischtes Programm, bei dem für alle etwas dabei war: Rap von Ammar114 mit Serkan zu fetten Beats und Breakdanceakrobatik der B-Townallstars begleitet durch afrikanische Trommelrhythmen lösten sich ab mit säbelschwingenden Taiji Kampfkunstdarbietungen und der Gruppe Al Amal, die den Debkah tanzte. Der muslimische Sänger Bubajammeh aus dem afrikanischen Gambia war mindestens ebenso zungenfertig, wie die Politiker der Podiumsdiskussion nie um eine Antwort verlegen waren. Bei soviel Emotionen des Publikums konnte selbst Murat Topal nur schwer mithalten, bei dessen Auftritt sich die Menge vor Lachen bog. Unschlagbar war der stimmengewaltige Sami Yusuf, welcher alle zum Verstummen brachte, selbst Kinder beeindruckte und dessen fromme Gesänge so manches Auge zu Tränen rührte. Begleitet wurde das Programm durch die Moderatoren Rachid Jaafar von Al-Jazeera und Kristiane Backer, der Ex-MTV Moderatorin, sowie Esma Bilekkaya.

Doch die Bühnenschow war nur ein Teil des Festivals. In dem großartigen Kinderbereich, der Kinderherzen fast alles bot: Von der Hüpfburg übers Kinderschminken bis zum Ponyreiten, konnten sich die jüngsten nach Herzenslust austoben. Ein großartiger Hodscha Nasreddin scherzte und unterhielt hier, während dort der kreativen Ader auf Leinwänden freien Lauf gelassen werden konnte.

Und auch die Älteren konnten sich bemalen lassen: Auf dem großen bunten Basar gab es neben vielen Ständen mit Leckereien und allem denkbaren Verkaufswaren auch einen Hennastand, an dem sich die Frauen die Hände verzieren lassen konnten. Ob frische Falafel, indonesische Frühlingsrollen oder leckere Maiskolben – für jeden Geschmack war etwas dabei. Handyzubehör konnte gefunden werden, Schmuck oder tolle langärmelige T-Shirts mit der Aufschrift Medina. Außerdem eine große Zahl an Informationsständen, die darüber Auskunft gaben, welche muslimische Organisation in Berlin und in Deutschland tätig ist und wo man sich engagieren kann. Nicht fehlen durfte da die Politik, die sich an verschiedenen Ständen nur eine Woche vor der Wahl vorstellte.

Aus dem ganzen Land kamen die Muslime angereist, von Bremen über das Ruhrgebiet bis nach dem Saarland kamen sie in die Hauptstadt gefahren, um gemeinsam zu beten, heiligen Gesängen zu lauschen und einen Tag mit der Familie zu verbringen. Ein friedlicheres Fest mit einer postitiveren Stimmung ist selten vormals so gefeiert worden. Wir bedanken uns bei allen, die daran mitgewirkt haben.

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