18 August 2017
Seit 2010 begleitet das Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit von Inssan e.V., unter anderem, auch mehrere Lehrerinnen, die aufgrund des Tragens eines Kopftuchs im öffentlichen Bildungssystem diskriminiert wurden. Im Februar 2017 hat sich das Landesarbeitsgericht Berlin im Berufungsverfahren für eine verfassungskonforme Auslegung des Neutralitätsgesetzes entschieden und gab unserer Klientin recht: Die Religionsfreiheit der Lehrerin darf nicht durch die Annahme einer abstrakten Gefahr für den Schulfrieden eingeschränkt werden. Das Land Berlin verzichtete darauf, gegen das Urteil Revision einzulegen.
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28 Juli 2017
Rassismus und Diskriminierung sind seit langem ein Problem der deutschen Gesellschaft. Im Schulsystem, auf dem Arbeitsmarkt und Wohnungsmarkt sowie vielen anderen Lebensbereiche. Inssan e.V setzt sich seit Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe der muslimischen Communities als integralen Teil der Gesellschaft in Deutschland.
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27 Juni 2017
Gestern hat das Arbeitsgericht Berlin über zwei Klagen von muslimischen Frauen verhandelt, die wegen ihres Kopftuches keine Stelle als Lehrerin erhalten hatten. Beide Klägerinnen werden vom Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit (Inssan e.V.) beraten und unterstützt. Das Arbeitsgericht hat in der gestrigen Güteverhandlung bei beiden Klagen auch im Hinblick auf das Urteil des Landesarbeitsgerichtes Berlin-Brandenburg (LArbG) vom Februar 2017 auf eine gütliche Streitbeilegung hingewirkt. Damals endete der Prozess für unsere Klientin mit Erfolg. Der Senat wurde erstmals zur Zahlung einer Entschädigung verurteilt und legte keine Revision gegen das Urteil.
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05 Juni 2017
Inssan e.V. freut sich, bekannt zu geben: Auftaktveranstaltung Nicht ohne meinen Glauben: Gemeinsam gegen antimuslimischen Rassismus Das Projekt Nicht ohne meinen Glauben (NomG) widmet sich aus intersektionaler Perspektive der Komplexität unserer pluralen Gesellschaft.
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